Etwa 15 Millionen Menschen in der Sahelzone leiden unter Hunger. Besonders ernst ist die Lage in Niger, Mali und im Tschad. “Es geht um Tage und Wochen”, so Ertharin Cousin, Chefin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen.
Bürgerkrieg in Mali: Tuareg und Islamisten verbünden sich – SPIEGEL ONLINE
28. Mai 2012Sie wollen im Norden Malis einen neuen Staat errichten: Die Islamistengruppe Ansar Dine und die Tuareg-Rebellen haben nun ein Abkommen unterzeichnet. In Azawad soll der Koran als Rechtsgrundlage gelten. Mehr als 300.000 Menschen sind auf der Flucht.
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Kampf gegen den Hunger in Afrika: Privatkapital gegen Unterernährung – taz.de
23. Mai 2012Die G8 hat die „Neue Allianz für Ernährungssicherheit“ beschlossen. Als Folge werden Großinvestitionen in die afrikanische Landwirtschaft unterstützt – eine umstrittene Praxis.
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Hungersnot: Die Welt lernt doch! | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
13. Mai 2012Rund 16 Millionen Menschen sind nach Angaben von Hilfsorganisationen und der Vereinten Nationen im Sahel von Hunger bedroht, darunter sechs Millionen allein im Niger. Das ist eine Krise. Aber nach den Kriterien der Vereinten Nationen ist es noch keine Hungersnot: Die tritt erst ein, wenn 30 Prozent der Kinder unterernährt sind und ein Fünftel der Bevölkerung weniger als 2100 Kalorien am Tag zu essen hat. Davon sei man bisher weit entfernt, urteilen die meisten Helfer.»Die schwierigen Monate kommen noch«, sagt der Kinderarzt Boulama Ari. Ehe die Regenzeit im Juni die Staubpisten in Schlammmeilen verwandelt, brauchen die Bauern widerstandfähiges Saatgut, zudem müssen die Kornspeicher in den gefährdeten Regionen aufgefüllt werden. Es fehle, beklagen die Vereinten Nationen, noch eine Menge Geld, um ausreichend Getreide zu kaufen, und der Transport erfordert einen Vorlauf von rund vier Wochen. Das Zeitfenster, um die Not bis zur nächsten Ernte zu überbrücken, schließt sich.Dazu kommen bewaffnete Konflikte in Nachbarländern und Probleme mit Flüchtlingen. Kaum eine Region ist vom Klimawandel so betroffen. Die Autoren einer UN-Studie beschreiben sie als »Ground Zero« der multiplen Krisen – und das Beispiel Niger zeigt anschaulich, warum.
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Land-Grabbing: Wer sich wo wie viel Land greift – Welt-Chronik – derStandard.at › Panorama
12. Mai 2012Sie kaufen riesige Flächen Land zu Spottpreisen in hungergeplagten Ländern. Statt dort Lebensmittel zu produzieren, bauen sie Ölpflanzen an, um sie zu exportieren und daraus Biosprit zu machen, verbrauchen das ohnehin wertvolle Wasser und machen damit fette Gewinne: So oder noch schlimmer werden die sogenannten Land-Grabber gern dargestellt. Doch stimmt das auch?… Wissenschafter und NGOs mehrerer Länder haben das nun geändert.Sie haben mehr als 1200 Verkäufe von insgesamt 83 Millionen Hektar Land weltweit gesammelt – 1,7 Prozent der weltweiten Agrarfläche und mehr als doppelt so groß wie Deutschland -, ausgewertet und die Ergebnisse in der Datenbank ”Land Matrix” online zugänglich gemacht. Ihr Schluss: Viele der Vorwürfe gegen Land-Grabbing sind berechtigt.
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nachrichten.ch – Neue Gewaltwelle in Ägypten – Krieg/Terror, Wahlen, Ausland
3. Mai 2012Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Ägypten sind bei Zusammenstössen in Kairo mindestens 20 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Die Armee ordnete am Mittwoch einen Militäreinsatz an, mit dem die Gewalt in unmittelbarer Nähe des Verteidigungsministeriums beendet werden sollte.
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Unruhen in Kairo – Totenzahl auf elf gestiegen | Politik | RIA Novosti
3. Mai 2012Bei den andauernden Unruhen im Kairoer Stadtbezirk Abbasiya ist die Zahl der Toten auf elf gestiegen, schreibt die Zeitung „Al-Ahram“ am Mittwoch unter Berufung auf Ärzte des örtlichen Feldlazaretts.
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Unruhen – Ägypten: Vier Tote bei Gewalt vor Verteidigungsministerium in Kairo – Newsticker – sueddeutsche.de
2. Mai 2012Bei dem Angriff eines Schlägertrupps auf Demonstranten sind in Kairo vier Menschen getötet worden. Dutzende Demonstranten wurden verletzt, als die Angreifer mit Stöcken, Brandbomben und anderen Waffen auf sie losgingen. Die Demonstranten protestieren vor dem ägyptischen Verteidigungsministerium gegen Entscheidungen der Wahlkommission. Der Protest war von den Anhängern des radikal-islamistischen Salafistenpredigers und Präsidentschaftskandidaten Hasim Abu Ismail organisiert worden. Dessen Kandidatur war aus formalen Gründen abgelehnt worden.
Sudan weist 12.000 südsudanesische Flüchtlinge aus – news.ORF.at
1. Mai 2012Der Sudan hat einem Bericht zufolge die Ausweisung von rund 12.000 südsudanesischen Flüchtlingen verfügt. Die in einem Lager südlich der Hauptstadt Khartum lebenden Menschen müssten das Land binnen einer Woche verlassen, berichtete die amtliche sudanesische Nachrichtenagentur SUNA gestern Abend über eine Anordnung des betreffenden Bundesstaats Weißer Nil.Zur Begründung hieß es, die in Zelten und scheunenartigen Gebäuden lebenden Flüchtlinge seien eine Gefahr für die Sicherheit der Region um die Stadt Kosti.
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Verfasst von enzersberger 